Strichcode

Aus EtikettenWissen
Wechseln zu: Navigation, Suche
Barcodes mit Dimensionen der Codierung
Oben: 1D-Barcode
Unten: 2D-Barcode

Strichcodes sind eindimensionale Barcodes die auf definierte Weise maschinenlesbare Informationen codieren. In Form der Produktkennzeichnung GTIN sind sie allgegenwärtig.

Geschichte

Die Ursprüngliche Idee des Strichcodes wurde 1952 von Joseph Woodland patentiert. Damals waren die Codes noch rund und vom Morsecode inspiriert.

Anfang der 70er-Jahre entwickelte George Laurer bei IBM im Auftrag von Supermärkten den Universal Product Code, der in ähnlicher Form noch heute als GTIN auf Produkten zu finden ist. Das erste gescannte Produkt war ein Wrigley’s Kaugummi im Jahr 1974.

Aufbau

GTIN-Strichcode mit verlängerten Start- und Stoppzeichen sowie Mittenmarkierung

Die meisten Strichcodes bestehen aus einer Ruhezone und Modulen. Die Ruhezone ist dabei eine Freifläche um den Code um dem Scanner zu ermöglichen den Code vom Hintergrund zu unterscheiden.

Ein Modul ist der schmalste mögliche Strich. Die meisten Codes fangen mit einem definierten Startzeichen an und enden auf einem definierten Stoppzeichen. Durch diese spezielle Strichkombinationen werden die Grenzen des Strichcodes festlegen und nicht versehentlich unvollständige Codes gescannt. Bei GTIN-Codes ist zusätzlich ein Mittenmarkierer vorhanden. Start- und Stoppzeichen sowie Mittenmarkierung werden oft als längere Striche gedruckt, was rein optische Gründe hat.

Vorteile

Durch die Maschinenlesbarkeit werden Übertragungsfehler minimiert und automatische Prozesse ermöglicht.

Im Vergleich zu 2D-Barcodes sind Strichcodes mit einfachen und günstigen Lesegeräten lesbar.

Verwendung

Strichcodes werden vor allem zur Produktkennzeichnung nach dem GTIN-Format verwendet. Doch auch in der Logistik, der Prozesssteuerung und Tickets sind sie weit verbreitet.

Siehe auch

Meine Werkzeuge
Navigation
Kategorien
Werkzeuge