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Thermo-Eco Etikett: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Etikettenwissen

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==Anwendung==
 
==Anwendung==
Durch ihre unterschiedlichen Ausführungen kommt das Thermopapier in den verschiedensten Anwendungen zum Einsatz. Kassensysteme, Faxgeräte, Eintrittskarten, Parkscheine oder Lotto-Tickets sind nur eine kleine Auswahl an Einsatzmöglichkeiten für das Thermopapier. Die Vorteile wie z.B. geräuscharm und energiesparend sind mit ein Grund für die weite Verbreitung des Thermodirektdruckverfahrens. Weitere Stärken sind der schnelle Druck und ein geringerer Wartungsaufwand. Einziger Nachteil ist die kurze Lebensdauer, da das Druckbild mit der Zeit verblasst.
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Durch ihre unterschiedlichen Ausführungen kommt das Thermopapier in den verschiedensten Anwendungen zum Einsatz. Kassensysteme, Faxgeräte, Eintrittskarten, Parkscheine oder Lotto-Tickets, sind nur eine kleine Auswahl an Einsatzmöglichkeiten für das Thermopapier. Die Vorteile, wie z.B. geräuscharm und energiesparend, sind mit ein Grund für die weite Verbreitung des Thermodirektdruckverfahrens. Weitere Stärken sind der schnelle Druck und ein geringerer Wartungsaufwand. Einziger Nachteil ist die kurze Lebensdauer, da das Druckbild mit der Zeit verblasst.
  
 
==Aufbau==
 
==Aufbau==
Die Thermoetiketten bestehen aus mehreren übereinanderliegenden Schichten. Die bedruckbare Hauptschicht wird Thermoschicht genannt. Auf Ihr befinden sich die Leukofarbe und der Farbentwickler. Durch Hinzuführung von Wärme eine chemische Reaktion der beiden Substanzen hervorgerufen werden, welche das Papier schwarz einfärbt. Um ein Druckbild zu erhalten werden durch den Druckkopf nur die Stellen erhitzt, an denen später auch ein Zeichen (z.B. Barcode, Schrift, Grafik) zu lesen sein soll. Um eine gute Bildqualität bzw. hohe Auflösung zu erhalten, besitzen einige Thermo-Eco Etiketten einen sogenannten Vorstich. Dies ist eine zusätzliche Schicht, die sich direkt unter der Thermoschicht befindet und für eine gleichmäßige, glatte Oberfläche sorgt. Damit die Thermoetiketten vor äußeren Umwelteinflüssen wie Nässe oder chemische Substanzen geschützt sind, wird jeweils eine Schutzschicht auf der Vorderseite (Top Coat) sowie auf der Rückseite (Back Barrier) aufgetragen. Bei Thermo-Eco Etiketten sind diese beiden Schutzschichten nicht vorhanden. Daher die Beständigkeit des Druckbildes gegen Chemikalien, Wasser und Scheuerschäden begrenzt.
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Die Thermoetiketten bestehen aus mehreren übereinanderliegenden Schichten. Die bedruckbare Hauptschicht wird Thermoschicht genannt. Auf Ihr befinden sich die Leukofarbe und der Farbentwickler. Durch Hinzuführung von Wärme, wird eine chemische Reaktion der beiden Substanzen hervorgerufen, welche das Papier schwarz einfärbt. Um ein Druckbild zu erhalten, werden durch den Druckkopf nur die Stellen erhitzt, an denen später auch Zeichen (z.B. Barcode, Schrift, Grafik), zu lesen sein sollen. Um eine gute Bildqualität, bzw. hohe Auflösung zu erhalten, besitzen einige Thermo-Eco Etiketten einen sogenannten Vorstich. Dies ist eine zusätzliche Schicht, die sich direkt unter der Thermoschicht befindet und für eine gleichmäßige, glatte Oberfläche sorgt. Damit die Thermoetiketten vor äußeren Umwelteinflüssen, wie Nässe oder chemische Substanzen geschützt sind, wird jeweils eine Schutzschicht auf der Vorderseite (Top Coat), sowie auf der Rückseite (Back Barrier) aufgetragen. Bei Thermo-Eco Etiketten sind diese beiden Schutzschichten nicht vorhanden. Daher ist die Beständigkeit des Druckbildes gegen Chemikalien, Wasser und Scheuerschäden begrenzt.
  
 
==Lagerung==
 
==Lagerung==
Das Thermopapier sollte bei einer Temperatur von 20°C bis 22°C und einer Luftfeuchtigkeit von 55% gelagert werden. Weiterhin sollte es nicht in direkten Kontakt mit Chemikalien gelangen und dem Sonnenlicht nicht direkt ausgesetzt sein. Bei letzterem spielt die statische Sensitivität eine wichtige Rolle. Diese gibt Auskunft darüber, bei welcher Temperatur das Thermo-Eco Papier beginnt sich schwarz zu färben. Wichtig ist dies vor allem in Anwendungsbereichen, bei denen das Thermopapier der Sonnenstrahlung direkt ausgesetzt ist. Beispielsweise bei Parkscheinen oder [[Versandetiketten]].
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Das Thermopapier sollte bei einer Temperatur von 20°C bis 22°C und einer Luftfeuchtigkeit von 55% gelagert werden. Weiterhin sollte es nicht in direkten Kontakt mit Chemikalien gelangen und dem Sonnenlicht nicht direkt ausgesetzt sein. Bei letzterem spielt die statische Sensitivität eine wichtige Rolle. Diese gibt Auskunft darüber, bei welcher Temperatur das Thermo-Eco Papier beginnt, sich schwarz zu färben. Wichtig ist dies vor allem in Anwendungsbereichen, bei denen das Thermopapier der Sonnenstrahlung direkt ausgesetzt ist. Beispielsweise bei Parkscheinen oder [[Versandetiketten]].
  
 
[[Kategorie: Etiketten (Arten)]]
 
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<metadesc>Ein Artikel über Etiketten aus Thermo-Eco-Papier, wwo diese Etiketten eingesetzt werden können und Tipps zur richtigen Verwendung und Lagerung.</metadesc>
 
<metadesc>Ein Artikel über Etiketten aus Thermo-Eco-Papier, wwo diese Etiketten eingesetzt werden können und Tipps zur richtigen Verwendung und Lagerung.</metadesc>

Version vom 3. Mai 2013, 08:26 Uhr

Definition Thermo-Eco Etikett

Etiketten aus Thermo-Eco-Papier sind thermosensitiv, was heißt, dass sie bei Erhitzung ihre Farbe ändern. Somit sind Thermo-Eco-Etiketten speziell für den Einsatz von Thermodirekt-Druckern hergestellt worden.

Etikettenmaterial

Thermoetiketten bestehen aus einem Papier mit einer thermosensitiven Beschichtung. Diese wärmeempfindliche Schicht ermöglicht eine Bedruckung im Thermotransferdruckverfahren, welches ohne weitere Verbrauchsmaterialien (Farbbänder) auskommt. Man unterteilt die Thermoetiketten in drei Kategorien: Thermo-Eco, einseitig beschichtete Etiketten und beidseitig beschichtete Etiketten.

Anwendung

Durch ihre unterschiedlichen Ausführungen kommt das Thermopapier in den verschiedensten Anwendungen zum Einsatz. Kassensysteme, Faxgeräte, Eintrittskarten, Parkscheine oder Lotto-Tickets, sind nur eine kleine Auswahl an Einsatzmöglichkeiten für das Thermopapier. Die Vorteile, wie z.B. geräuscharm und energiesparend, sind mit ein Grund für die weite Verbreitung des Thermodirektdruckverfahrens. Weitere Stärken sind der schnelle Druck und ein geringerer Wartungsaufwand. Einziger Nachteil ist die kurze Lebensdauer, da das Druckbild mit der Zeit verblasst.

Aufbau

Die Thermoetiketten bestehen aus mehreren übereinanderliegenden Schichten. Die bedruckbare Hauptschicht wird Thermoschicht genannt. Auf Ihr befinden sich die Leukofarbe und der Farbentwickler. Durch Hinzuführung von Wärme, wird eine chemische Reaktion der beiden Substanzen hervorgerufen, welche das Papier schwarz einfärbt. Um ein Druckbild zu erhalten, werden durch den Druckkopf nur die Stellen erhitzt, an denen später auch Zeichen (z.B. Barcode, Schrift, Grafik), zu lesen sein sollen. Um eine gute Bildqualität, bzw. hohe Auflösung zu erhalten, besitzen einige Thermo-Eco Etiketten einen sogenannten Vorstich. Dies ist eine zusätzliche Schicht, die sich direkt unter der Thermoschicht befindet und für eine gleichmäßige, glatte Oberfläche sorgt. Damit die Thermoetiketten vor äußeren Umwelteinflüssen, wie Nässe oder chemische Substanzen geschützt sind, wird jeweils eine Schutzschicht auf der Vorderseite (Top Coat), sowie auf der Rückseite (Back Barrier) aufgetragen. Bei Thermo-Eco Etiketten sind diese beiden Schutzschichten nicht vorhanden. Daher ist die Beständigkeit des Druckbildes gegen Chemikalien, Wasser und Scheuerschäden begrenzt.

Lagerung

Das Thermopapier sollte bei einer Temperatur von 20°C bis 22°C und einer Luftfeuchtigkeit von 55% gelagert werden. Weiterhin sollte es nicht in direkten Kontakt mit Chemikalien gelangen und dem Sonnenlicht nicht direkt ausgesetzt sein. Bei letzterem spielt die statische Sensitivität eine wichtige Rolle. Diese gibt Auskunft darüber, bei welcher Temperatur das Thermo-Eco Papier beginnt, sich schwarz zu färben. Wichtig ist dies vor allem in Anwendungsbereichen, bei denen das Thermopapier der Sonnenstrahlung direkt ausgesetzt ist. Beispielsweise bei Parkscheinen oder Versandetiketten.