Thermosublimationsdruck

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Beim Thermosublimationsdruck wird der Farbstoff durch schlagartiges Erhitzen auf ca. 400°C verdampft und schlägt sich auf dem Bedruckstoff nieder.

Technik

Der Aufbau eines Thermosublimationsdruckers ist ähnlich dem eines Thermotransferdruckers: Eine Farbfolie läuft zwischen Papier und Druckkopf mit Heizelementen entlang. Die Farbe wird allerdings nicht per Druck und Wärme übertragen, sondern kontaktlos durch Verdampfung und Niederschlag. Bei diesem Verfahren kann über die Temperatur die Menge der Farbe und somit der Farbton gesteuert werden.

Da Thermosublimationsdrucker meist mehrfarbig drucken, sind auf den Farbfolien die verschiedenen Grundfarben meist nacheinander angeordnet. Jeder Teil des Druckbildes muss dabei mehrfach bedruckt werden, um alle Grundfarben aufzutragen.

Der Begriff Sublimation bezeichnet in der Physik den direkten Übergang vom festen in den gasförmigen Zustand.

Vor- und Nachteile

Mittels Thermosublimationsdruck können dauerhafte Drucke mit brillanten Farben und in Vollfarbe hergestellt werden.

Allerdings sind die Druckkosten und die Anschaffungskosten im Vergleich zu anderen Druckverfahren sehr hoch.

Anwendung

Thermosublimationsdruck wird meist bei kompakten Fotodruckern eingesetzt.

In der Kennzeichnungsbranche gibt es Kartendrucker im Thermosublimationsverfahren. Im sogennanten Retransferdruckverfahren können Plastikkarten wie z.B. Büchereiausweise und Clubkarten vollfarbig inklusive Fotos bedruckt werden.

Siehe auch

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