Temperaturetiketten

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Temperaturetikett in Kombination mit einem Warnzeichen

Temperaturaufkleber sind selbstklebend und dienen dem Aufzeigen, Überwachen und Messen von Oberflächenhitze auf Bauteilen oder Maschinen sowie der Überwachung von Kühlketten beim Transport und Versand.


Hitze

Ein erreichter oder überschrittener Temperaturpunkt wird dauerhaft angezeigt. Eine bestimmte Fläche auf dem Etikett wird auf einen eindeutigen Temperaturwert geeicht. Dieser kann zwischen +29 °C und +260°C liegen. Sobald der geeichte Wert einmal überschritten wurde, färbt sich die weiße Anzeigenfläche innerhalb von Millisekunden schwarz. Innerhalb eines Etiketts können mehrere Temperaturpunkte mit unterschiedlichen Werten definiert sein. Die Verfärbung ist nicht mehr rückgängig zu machen. Auch auch wenn die Temperatur des Produkts wieder unter den reaktiven Schwellenwert sinkt, bleibt die Kennzeichnung erhalten.

Kälte

Chillchecker

Bei den sogenannten Chillchecker-Temperaturindikatoren darf eine gewisse Temperatur nicht überschritten werden. Diese Etiketten werden in einem Temperaturbereich von -17 °C bis +20 °C eingesetzt. Sie sind Optimal für Produkte, die bei der Lagerung oder dem Transport keinen Temperaturschwankungen ausgesetzt sein dürfen. Der Chillchecker wird mittels Daumendruck aktiviert. Hält das Produkt seine Temperatur nicht, beginnt innerhalb weniger Minuten ein sukzessiver Verfärbungsprozess des Chillcheckers, der die Dauer der Temperaturüberschreitung widerspiegelt. Wird die kritische Temperatur um mehr als eine halbe Stunde überschritten, ist das Etikett vollständig Verfärbt.

Zwei gravierende Nachteile des Chillcheckers: er muss permanent bei unter 10°C gelagert werden und die empfohlene Lagerhaltungsdauer beträgt lediglich 6 Monate.

Folgende Temperaturpunkte sind möglich: -17/-8/-5/-2/+5/+9/+17/+20°C.

mechanisches Temperaturetikett

Eine weitere Variante des Temperaturetiketts zeigt einen unerwünschten Temperaturwechsel nicht durch eine chemische, sondern eine mechanische Reaktion an. Der Einsatzbereich des mechanischen Temperaturetiketts ist im Vergleich begrenzt und liegt bei -10°C bis +10°C. Bei einer Nichteinhaltung der vorgegebenen Temperatur kommt es zu einer roten Verfärbung des Sichtfensters. Die Verfärbung ist dauerhaft, da sich ein roter Chip in das Sichtfenster schiebt und dort bleibt dort fixiert.

Der Vorteil des mechanischen Temperaturetiketts liegt in seiner Haltbarkeit und unbegrenzten Lagerfähigkeit.

Einsatzgebiete

Temperaturetiketten kommen überall dort zum Einsatz, wo es aus Sicherheits und Qualitätsgründen erforderlich ist Temperaturen zu kontrollieren.

Dazu gehören die Lagerung und der Transport von:

  • Lebensmitteln
  • Farben
  • Chemikalien
  • Klebern
  • Filmmaterial
  • medizinischen Gütern

Temperaturetiketten können auch Kühl- oder Gefrierschrankthermometer oder Warnaufkleber „Heiße Oberfläche“ dienen. Thermometer und Warnaufkleber gelten im Gegensatz zu Temperaturetiketten als reversible Temperaturindikatoren.

Siehe auch

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