Laseretiketten

Aus EtikettenWissen
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Laseretiketten sind Etiketten, die sich für die Bedruckung in einem Laser-Drucker eignen. Meist werden sie als DIN A4-Bögen angeboten, um in einem handelsüblichen Laserdrucker verarbeitet werden zu können. Laseretiketten kommen meist dann zum Einsatz, wenn einzelne Labels oder überschaubare Etikettenmengen benötigt werden.

Typische Kennzeichnungsaufgaben finden sich demnach im Einzelhandel sowie im Büro oder in Archiven. Dabei sind sie - bei sehr kleinen Druckaufkommen - eine sinnvolle Alternative zu Thermotransferetiketten auf Rolle und können bequem mit einem bereits vorhandenen Laserdrucker beschriftet werden.

Aus welchem Material bestehen Laseretiketten?

Laseretiketten werden nicht aus einem speziellen Material hergestellt, sondern aus allem, was mit einem Laserdrucker bedruckt werden kann. So fallen zum Beispiel herkömmliche Papier-Etiketten unter den Begriff, ebenso wie Polyester-, Gewebe-, und Sicherheitsetiketten.

Dass trotz der großen Vielfalt nicht alle Materialien bedruckt werden können, liegt an der Hitze, die sich im Inneren eines Laserdruckers ausbreitet: Das Druckverfahren arbeitet mit elektrischen Ladungen, um die Farbe auf den zu bedruckenden Bogen zu übertragen und entwickelt so Temperaturen von bis zu 180 ° C. Nicht alle Etiketten halten dem Stand – so sind zum Beispiel farbige Beschichtungen selten für den Laserdrucker geeignet. Bei dem Versuch, nicht geeignete Etiketten in einem Laser-Drucker zu verwenden, schmilzt die hitzeempfindliche Beschichtung und macht Ihren Drucker im schlimmsten Fall unbrauchbar.

Achten Sie beim Kauf von Laseretiketten also immer auf eine entsprechende Information vom Hersteller und begegnen Sie besonders farbigen Etiketten mit Vorsicht - Sonst kommen zu den Kosten für die Etiketten gleich noch die für einen neuen Drucker dazu.

Sind Laseretiketten wasserfest?

Ob Laseretiketten dem Kontakt mit Wasser standhalten, liegt am verwendeten Material - der Aufdruck mit dem Laserdruckverfahren wird durch den Kontakt mit Wasser nicht beeinflusst. Wenn Sie also schon von Anfang an wissen, dass Ihre bedruckten Etiketten mit Feuchtigkeit in Berührung kommen, sollten Sie zu Polyester-Etiketten greifen. Der Kunststoff ist wasserabweisend und bietet eine sehr beständige Grundlage für Ihr Druckbild. Vom Kauf von Gewebeetiketten, Papier- und Sicherheitslabels sollten Sie allerdings absehen.

Eine Möglichkeit wasserempfindliche Etiketten für den Kontakt mit Wasser wappnen, sind wasserabweisende Beschichtungen. Hier ist aber Vorsicht geboten: Nur wenn der Hersteller ausdrücklich angibt, dass die beschichteten Etiketten für einen Laserdrucker geeignet sind, sollten Sie diese auch verwenden. Ansonsten droht die Beschichtung die Technik Ihres Laserdruckers zu verkleben.

Wofür werden Laseretiketten verwendet?

Laseretiketten werden überall dort verwendet, wo kleine Etikettenmengen gedruckt werden sollen, ohne dafür einen speziellen Etikettendrucker anschaffen zu müssen. Für alltägliche Kennzeichnungen sind Laseretiketten eine sinnvolle Alternative zu Thermotransferlabels und eignen sich ebenso für unterschiedliche Anwendungen.

Besonders im Büro werden Laseretiketten oft genutzt, da die Kennzeichnung von Ordnern oder Mappen damit bequem möglich ist. Auch für die Erstellung von Versandetiketten für die Geschäftskorrespondenz können die Labels verwendet werden.

Wenn Sie also nur kleine Etikettenaufkommen zu bewältigen haben, sind Laseretiketten die richtige Wahl für Ihre Kennzeichnung. Für die Etikettierung von Waren sollten Laseretiketten – oder Etiketten auf Bogen allgemein - allerdings nicht eingesetzt werden: Diese Aufgaben übersteigen schnell die Kapazitäten eines einfachen Bürodruckers.

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