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RoHS-Kennzeichnung

Aus Etikettenwissen

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Definition

RoHS-Etiketten sind eine Produktkennzeichnung. Sie besagen, dass höchst umweltgefährdende Substanzen in dem mit einem RoHS -Etikett gekennzeichneten Produkt nicht enthalten sind. Die Kennzeichnung wurde eingeführt als Ergänzung zur WEEE-Richtlinie und dient der effizienten Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten.

Einsatzgebiete

Die RoHS-Richtlinie schreibt zwar keine spezielle Kennzeichnung vor. Aber viele Hersteller versehen ihre Produkte oder Umverpackungen trotzdem. Produkte die folgende Substanzen enthalten

  • Quecksilber, zum Beispiel enthalten in: Thermostate, Sensoren, Relais in Schaltern und Entladungslampen.
  • Blei, zum Beispiel enthalten in/beim: Löten von Leiterplatten, Glas für Kathodenstrahlröhren und Glühlampen.
  • Cadmium, zum Beispiel enthalten in: Schalter, Federn, Steckverbinder, Gehäuse und Leiterplatten.
  • Sechswertiges Chrom, zum Beispiel enthalten in: Metallbeschichtungen für Korrosionsschutz und Verschleißfestigkeit.
  • Polybromierte Biphenyle und Diphenylether, zum Beispiel enthalten in: Flammschutzmittel in Leiterplatten, Steckverbindern und Kunststoffabdeckungen.

Gesetzliche Bestimmungen

Die RoHS-Kennzeichnung ist in der Richtlinie 2002/95/EG „Zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten“ dokumentiert. Die Richtlinie wird in dem ElektroG umgesetzt.